Ancient Scripture
Richter 19
Friede sei mit dir! Alles, was dir mangelt, findest du bei mir; bleib nur nicht über Nacht auf dem Platz.
Und er führte ihn in sein Haus [...]
Und als ihr Herz nun guter Dinge war, siehe, da kamen die Leute der Stadt, ruchlose Männer, und umstellten das Haus und pochten an die Tür und sprachen zu dem alten Mann,
[...]
Gib den Mann heraus, der in dein Haus gekommen ist, dass wir ihm beiwohnen.
[...]
Nicht, meine Brüder, tut doch nicht solch ein Unrecht! Nachdem dieser Mann in mein Haus gekommen ist, tut nicht solch eine Schandtat!
Siehe, ich habe eine Tochter, eine Jungfrau, und dieser hat eine Nebenfrau; die will ich euch herausbringen.
Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was euch gefällt, aber an diesem Mann tut nicht solch eine Schandtat!
Aber die Leute wollten nicht auf ihn hören.
Da fasste der Mann seine Nebenfrau und brachte sie zu ihnen hinaus.
Die machten sich über sie her und trieben ihren Mutwillen mit ihr die ganze Nacht bis an den Morgen.
Erst als die Morgenröte anbrach, ließen sie sie gehen.
Da kam die Frau, als der Morgen anbrach, und fiel hin vor der Tür des Hauses, in dem ihr Herr war, und lag da, bis es licht wurde.
Als nun ihr Herr am Morgen aufstand und die Tür des Hauses auftat und herausging, um seines Weges zu ziehen, siehe, da lag seine Nebenfrau vor der Tür des Hauses, die Hände auf der Schwelle.
Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. Von der Erde vertilgt.
Er sprach zu ihr:
Steh auf und lass uns ziehen! Aber sie antwortete nicht.
Da legte er sie auf den Esel, machte sich auf und zog an seinen Ort.
Als er nun heimkam, nahm er ein Messer, fasste seine Nebenfrau und zerteilte sie Glied für Glied in zwölf Stücke und sandte sie in das ganze Gebiet.